All posts tagged Get-Member

Hallo zusammen,

um ein wenig von dem Grundlagentraining weg zu kommen, zeige ich euch heute, wie Ihr XML-Dateien mit Powershell nutzen könnt.
Hier habe ich euch ein kleines Howto geschrieben wie man XML-Dateien mit Microsoft Excel und Notepad vorbereitet. Zusätzlich könnt ihr hier die XML-Templates herunterladen.

XML-Dateien für Powershell vorbereiten
XML-Dateien Templates Download

Wie fragt man nun die Struktur einer XML-Datei ab? Hier ein kleines Schaubild.

XML_Visualisierung

 

 

 

 

 

Fangen wir an, eine XML-Struktur mit Powershell abzufragen. 🙂

Um mit XML-Dateien in Powershell arbeiten zu können, muss man das vorangestellte PowerShell-XML-Objektadapter [xml]$VariablenName definieren.
Die Variable wird als .NET-Klasse – System.Xml.XmlDocument deklariert. Zu finden mit:

serverliste1  serverliste2

 

 

 

 

serverliste3

 

 

 

 

 

serverliste4

 

 

 

 

 

serverliste5

 

 

 

 

 

Um jetzt die Informationen von so einer XML-Datei nutzen zu können, habe ich hier mal zwei Abfragen gebaut, um meine Server anpingen zu können.

Ping2

 

 

 

 

 

Ping1

 

 

 

 

 

Temporäre Änderung einer XML Struktur

XML_aendern

 

 

 

 

 

Server Liste erstellen lassen – sortiert nach IP Adressen

Servername + Domainname zusammenstellen lassen

Servereinträge in einer XML-Datei clonen

Clone1

Clone2

 

 

 

 

 

So das was erst mal wieder von mir.

Viele Spaß beim ausprobieren.
Gruß Helmut

Hallo zusammen,

Im fünften Teil meiner Grundlagenserie, zeige ich euch, wie Ihr mit Variablen umgehen könnt.
Über das Thema Variablen kann man sehr dicke Bücher verfassen, daher reiße ich das Thema nur kurz an, um euch einen kleinen Überblick zu geben was möglich wäre.

Sollte mal was unklar sein, könnt ihr hier nachschlagen.

Um sich die Systemvariablen anzeigen zu lassen, kann man folgende Befehle nutzen:

Die Environment/Umgebungsvariablen zeigt man sich wie folgt an:

Bestimmte Environment/Umgebungsvariablen kann man sich anzeigen lassen, indem man Env:“ gefolgt vom Variablenamen angibt oder das Dollarzeichen „$“ davorsetzt $Env:gefolgt vom Variablenamen

Um auf Verzeichnisvariablen zugreifen zu können, benutzt man folgende Befehle:

Bei 64-Bit Systemen gibt es ein Ausgabeproblem bei der Variable %ProgramFiles(x86)%, wegen der beiden Klammern um x86.
Diese Abfrage fasst man einfach in geschweifte Klammern zusammen.

Wenn man bei Environment/Umgebungsvariablen etwas hinzufügen möchte, bestes Beispiel wäre die Path Variable, funktioniert das wie folgt. Dies gilt aber nur für die aktive Powershellsitzung.

Wenn man feste Werte setzen möchte, muss man das über das PowerShell-Profil realisieren. Mit folgenden cmdlet wird die Path-Erweiterung gleich in die Profildatei geschrieben.

Oder folgenden Eintrag an das Ende der Profildatei schreiben.

Um selbst Variablen für die jeweilige Powershellsitzung zu erstellen, schreibt man $VariableName = Zuordnung

Um eine Variable fest zu definieren, dass heißt in dieser Variable dürfen z.B. nur Ganzzahlen [integer] geschrieben werden, setzt man vor den Variablenamen ein [int],
nachdem die Variable definiert wurde und man versucht diese z.B. mit Text [string] zu überschreiben, bekommt man einen Fehlermeldung angezeigt.

Andersherum ist der String-Variable egal ob Text oder Zahlen enthalten sind, die Zahlen werden dann einfach als Text behandelt.

Folgende Datentypen können für Variablen definiert werden.

Man kann natürlich auch kleine Rechenaufgaben mit Hilfe von Variablen erledigen lassen. 🙂

Oder ganze Abfragen in einer Variable schreiben lassen und diese später wieder auswerten oder weiterverarbeiten.

Spezielle Variablen kann man wie folgt definieren. Ob es Sinnvoll ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. 🙂

Array’s definiert man wie folgt.

Sucht man nach bestimmten Strings oder Zeichenketten in einer Variable, helfen die Methoden (Get-Member)

Um Hash-Table’s erstellen zu können, benötigt man einen Namen und ein Value als Zuordnung. Es gibt verschiedene Möglichkeiten die Wertepaare in einer Hash-Table abzulegen.

Noch ein Beispiel für eine Hash-Table

Und sollten mehrere Werte in das Value Feld eingetragen werden, würde es mit diesen Beispiel funktionieren.
Die Werte im Value Feld lassen sich aber nicht mehr so leicht verändern wie oben in den Beispielen gezeigt, hier müssten die kompletten Werten gelöscht und mit neuen Werten hinzugefügt werden.

So das war es erst mal wieder von mir.

Wünsche viel Spaß und viele Grüße
Helmut

Hallo zusammen,

Im vierten Teil meiner Grundlagenserie zeige ich euch wie ein cmdlet Befehl aufgebaut ist und wie Ihr PowerShell für die tägliche Arbeit nutzen könnt.

Die PowerShell Syntax sieht wie folgt aus = Verb Bindestrich „-“ Substantiv -Parameter Attribut, das ganze in Englisch und in der Einzahl.

Es gibt kein Get-Members/Get-Processes/Get-Services, sondern nur ein Get-Member/Get-Process/Get-Service

Alle Parameter, die man dem cmdlet mit gibt, kann man bis auf ein Zeichen nach dem Bindestrich „-“ abkürzen, solange es keinen weiteren Parameter mit demselben Buchstaben gibt.
Bestes Beispiel wäre jetzt hier das cmdlet Get-ChildItem, hier gibt es als Parameter -Filter -File -Force

Die gekürzte Version würde jetzt wie folgt aussehen: Get-ChildItem -Filt BlaBlaBla -File BlaBlaBla -Fo
Persönlich schreibe ich aber die Parameter aus, dann kann nichts schief gehen und jeder der das Skript liest, weiß was gemeint ist.

Auch ist es möglich die Parameter ganz weg zu lassen, dann muss aber die Reihenfolge der Parameter eingehalten werden. Die Reihenfolge könnt Ihr euch anzeigen lassen, indem Ihr Get-Help cmdlet aufruft.

Powershell Verben:
Get- besorgt Informationen
Set- ändert Informationen
Add- fügt neue Informationen hinzu
Remove- löscht Informationen

Eine Beschreibung aller PowerShell Verben findet ihr auf der MSDN Seite von Microsoft oder mit dem cmdlet Get-Verb
http://msdn.microsoft.com/en-us/library/ms714428%28v=vs.85%29.aspx

Powershell Substantiv:
Help
Member
Service
Command

So dann wollen wir mal loslegen, jede gute Programmiersprache beginnt mit einem „Hello World“, Powershell beginnt meistens mit Get-Process oder Get-Service, dem schließe ich mich jetzt an.

Ich lass mir mal alle meine lokalen Dienste anzeigen:

Um mir alle Dienste nach Namen/Status/DisplayName zu sortieren, benutze ich die Pipeline „|“ und das cmdlet Sort-Object

Um nach bestimmten Diensten zu suchen die ein „win“ in Ihren Namen haben, benutze ich folgende Abfrage

Mit folgendem Befehl finde ich heraus mit welchen zusätzlichen Eigenschaften ich die Dienste noch abfragen kann. Besonderes Augenmerk sind die Property’s

Um mir die Eigenschaften einer Abfrage anzeigen zu lassen, muss diese Abfrage in Klammern gesetzt werden, plus einen Punkt und die dazugehörige Eigenschaft.
Hinter der Eigenschaft sieht man auch in geschweiften Klammern {get;set;}. Das bedeutet, dass diese Eigenschaft bei Get und Set Abfragen benutzt werden kann.

Um Dienste mit der Powershell starten und stoppen zu können, benutzt man das cmdlet Start/Stop-Service

Noch ein schönes Feature ist das cmdlet Out-GridView

Out_GridView

 

 

 

 

 

Um den Starttyp von einen Dienst zu verändern, benutzt man das cmdlet Set-Service

Leider gibt es aber keine Eigenschaft für das cmdlet Get-Service, die mir den Starttyp eines Dienstes zurückgibt. Hier muss man sich mit dem cmdlet Get-WmiObject weiterhelfen.

Mit folgender Abfrage kann man sich alle Dienste anzeigen lassen, die gestoppt bzw. gestartet sind.

Nun bringen wir ein bisschen Farbe ins Spiel, mit folgender Abfrage kann man sich die Dienste je nach Status farbig hervorheben lassen.
Dazu gibt es ein weiteres cmdlet Write-Host mit der Eigenschaft -ForegroundColor.

Um sich das ganze in eine HTML Datei exportieren zu lassen, benutzt man folgende Abfrage.

HTML_Report

 

 

 

 

 

Wenn unter euch ein paar Designer sind, gibt es noch einen schöneren Bericht, der die Prozesse auch gleich mitabdeckt.
Dieses CodeSnippet habe ich im Internet gefunden, leider weiß ich nicht mehr woher. (Vielen Danke an den Codeverfasser)

HTML_Report2

 

 

 

 

 

Das war es erst mal wieder von mir.

Wünsche viel Spaß beim rumspielen und testen, bis die Tage.
Gruß Helmut